BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK
ÖSTERREICH
Jahrgang 2004 Ausgegeben am 27. Februar 2004 Teil
I
12. Bundesgesetz:
Heimvertragsgesetz – HVerG
(NR: GP XXII RV 202 AB 377 S. 46. BR: 6965 S. 705.)
DIE UNABDINGBAREN PERSÖNLICHKEITS –
RECHTE DER HEIMBEWOHNER
nach dem § 27 d Abs. 3 Konsumentenschutzgesetz in der
Fassung des Heimvertragsgesetzes 2004, BGBl. I / Nr. 12, ausgegeben am 27.
Februar 2004
„Der Heimvertrag hat ferner insbesondere Feststellungen
hinsichtlich folgender Persönlichkeitsrechte des Heimbewohners zu enthalten :
1.)
Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, auf
anständige Begegnung, auf Selbst-
bestimmung sowie auf Achtung der
Privat- und Intimsphäre,
2.)
Recht auf Wahrung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses
3.)
Recht auf politische und religiöse Selbstbestimmung,
auf freie Meinungsäußerung,
auf Versammlung und auf die
Bildung von Vereinigungen, insbesondere zur
Durchsetzung der Interessen der
Heimbewohner,
4.)
Recht auf Verkehr mit der Außenwelt, auf Besuch durch
Angehörige und Bekannte
und auf Benützung von
Fernsprechern,
5.)
Recht auf Gleichbehandlung ungeachtet des Geschlechts,
der Abstammung und
Herkunft, der Rasse. der
Sprache, der politischen Überzeugung und des religiösen
Bekenntnisses,
6.)
Recht auf zeitgemäße medizinische Versorgung, auf freie
Arzt- und Therapiewahl
und auf eine adäqate
Schmerzbehandlung sowie
7.) Recht auf persönliche Kleidung und auf
eigene Einrichtungsgegenstände.
TAGEBUCH - NOTIZ vom Samstag, den 15.September 2012 abends:
WOLFGANG wurde heute von seiner besten Freundin Renate GRABLER mit dem Auto in Salzburg abgeholt, weil seine Mama photografische Aussentermine wahrnehmen mußte ganz dringend..Sie wird uns dann selbst berichten, welchen Eindruck sie bekam bei der Abholung von Wolfgang im Wohnheim Kralgrabenweg mit wenigen Minuten Verspätung : offensichtlich herrrscht ein durchaus KZ-artiges Regime in diesen Klein - Kasernen der angeblichen "Lebens - Hilfe". Trotz aller Interventionen in den letzten Monaten zeigt der gesamte völlig fehl - entwickelte Apparat dieser äußerst fragwürdigen Organisation nach wie vor nicht die geringste Bereitschaft, die P E R S Ö N L I C H K E I T S - R E C H T E der Heim - Bewohner, wie wir sie hier ausführlich dargestellt haben im Blog des www.enthinderungsexperte.blogspot.com , auch tatsächlich einzuhalten ! Es herrscht eine arrogante, rotzfreche und überaus selbstbewußte Grundhaltung in der gesamten Führungs - Clique dieser entarteten und auf absurde Abwege geratenen " Lebens - Hilfe ".
WOLFGANG liegt nun oben im Wohnzimmer in seinem Heimathaus in A- 5204 Straßwalchen auf der Couch und ist in intensive Gespräche mit seiner Mutter verwickelt. Sie lesen gemeinsam aus der Kinder - Bibel die aufregende Geschichte vom ungehorsamen Propheten J O N A , der auf stürmischer hoher See über Bord geworfen wurde, von einem riesigen Walfisch verschluckt und dann wieder ans Land ausgespuckt worden war...............und genauso werden wir schon in der nächsten Nummer von " E C H O SALZBURG" ausführlich berichten über die nun kommenden Ereignisse !
Wolfgang war heute wieder sehr müde von den dämpfenden Medikamenten, die er im Heim erhält und
schlief nach dem Essen bis zum Abend. Eine völlig unübliche Verhaltensweise für einen Mann im besten
Alter !!! Dann kam er und wollte eine "Jause", gemeint war ein kaltes Abendessen, was er auch erhielt.
Anschließend haben wir gelesen in seinem Lieblingsbuch, der Kinderbibel. Wolfgang war sehr lieb und
hat mich ungewöhnlich zärtlich auf der Wange gestreichelt, für einen Autisten eine grandiose Leistung.
Er sprach vom nächsten Leben, und daß dann alles gut sei, und daß ich geweint hätte, als meine Tante
gestorben ist. Er wollte gerne seinen Bruder Christoph besuchen, doch der war offensichtlich nicht zu
Hause, weil niemand das Telefon abnahm. Wir werden ihn morgen besuchen. Ich freue mich schon auf
das gemeinsame Frühstück mit Renate Grabler, das schon zum Ritual geworden ist und auf einen
erholsamen Sonntag mit meinem Sohn.
Renate K.
http://www.kindergefuehle.at/fileadmin/pdf/Echo_201209.PDF
Text zum
Video „Wolfgang Schwarz
fordert seine Rechte ein“
Grüß Gott, ich bin
der Wolfgang Schwarz.
Das ist die Susi, die Katze
habe ich lieb.
Ich bin beim Gericht gewesen.
Ich habe der Frau Richterin alles gesagt.
Ich will, dass meine
Mama alles für mich
macht. Meine Mama soll mit mir einkaufen gehen, zum Zahnarzt zur Frau Dr. Sabina Maurer gehen, zum Hautarzt gehen, zum Herrn
Dr. Rößlhuber gehen. Meine Mama soll beim Gericht für mich schreiben. Meine Mama
tut alles für mich.
Ich will,
dass mich meine Mama besuchen darf und meine Freunde auch im Kralgrabenweg. Ich
will jedes Wochenende nach Hause nach Straßwalchen zu meiner Mama. Ich habe meine
Mama lieb und meine Mama hat mich auch lieb.
Ich will nicht,
dass die Frau Rechtsanwältin alles für mich
macht. Nur meine Mama soll alles für mich machen oder der Christoph Schwarz,
oder die Marianne Schwarz, oder die Jacqueline Schwarz, oder die Margot Schneider.
Meine Mama ist meine VERTRAUENSPERSON, ich vertraue meiner Mama. Meine Mama soll mich zum
Gericht begleiten und zuhören und lesen und schreiben.
Der Karl Stangl ist mein bester Freund und mein
BEWOHNER-
VERTRETER.
Auch wenn ich behindert bin,
habe ich Rechte und die sollen durchgesetzt werden.
Die Rechte werden mir verweigert !!!
TAGEBUCH - NOTIZ vom Samstag, den 15.September 2012 abends:
WOLFGANG wurde heute von seiner besten Freundin Renate GRABLER mit dem Auto in Salzburg abgeholt, weil seine Mama photografische Aussentermine wahrnehmen mußte ganz dringend..Sie wird uns dann selbst berichten, welchen Eindruck sie bekam bei der Abholung von Wolfgang im Wohnheim Kralgrabenweg mit wenigen Minuten Verspätung : offensichtlich herrrscht ein durchaus KZ-artiges Regime in diesen Klein - Kasernen der angeblichen "Lebens - Hilfe". Trotz aller Interventionen in den letzten Monaten zeigt der gesamte völlig fehl - entwickelte Apparat dieser äußerst fragwürdigen Organisation nach wie vor nicht die geringste Bereitschaft, die P E R S Ö N L I C H K E I T S - R E C H T E der Heim - Bewohner, wie wir sie hier ausführlich dargestellt haben im Blog des www.enthinderungsexperte.blogspot.com , auch tatsächlich einzuhalten ! Es herrscht eine arrogante, rotzfreche und überaus selbstbewußte Grundhaltung in der gesamten Führungs - Clique dieser entarteten und auf absurde Abwege geratenen " Lebens - Hilfe ".
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![]() | Renate Grabler |
![]() | renate.koeltringer |
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Samstag, Kralgraben
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Posteingang
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20:54 (vor 22 Stunden)
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Samstag
hab ich Wolfgang zum ersten Mal im Kralgrabenweg abgeholt, weil seine
Mama einen Fototermin hatte. 7 Minuten nach 12 Uhr war ich dort.
Wolfgang hat mir die Tür aufgemacht. Das erste, was mir auffiel war sein
verschwollenes Gesicht. Wollte mich deswegen erkundigen, aber der
eisige Blick seiner Betreuerin auf ihre Armbanduhr lies es mich
vergessen. Sie hat nichts gesagt wegen meiner Verspätung ( 12 Uhr war
ausgemacht ) Aber wie gesagt, der Blick hat mehr gesagt als tausend
Worte. So eine frostige Atmosphäre !!!!!!!!!!!!! Du lieber Himmel, ich
frag mich, wie man dort existieren kann. Ich hab dann noch vorsichtig
nachgefragt wie es Wolfgang geht.Die Antwort war kurz und kühl : " In
der Früh ging es ihm gut, jetzt scheint er getrieben ." SCHEINT
"........... ist er, oder ist er nicht ? Na ja, auf alle Fälle war die
Heimfahrt lustig, wir haben sehr laut und falsch zu mexikanischer Musik
gesungen. Zu Hause war das Essen vorbereitet. Seine Mama hat ihm Berner
-Würstel mit warmen Krautsalat gekocht, das ist einer seiner
Lieblingsspeisen. Danach hat er den ganzen Nachmittag geschlafen!
Seltsam......
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Wolfgang war heute wieder sehr müde von den dämpfenden Medikamenten, die er im Heim erhält und
schlief nach dem Essen bis zum Abend. Eine völlig unübliche Verhaltensweise für einen Mann im besten
Alter !!! Dann kam er und wollte eine "Jause", gemeint war ein kaltes Abendessen, was er auch erhielt.
Anschließend haben wir gelesen in seinem Lieblingsbuch, der Kinderbibel. Wolfgang war sehr lieb und
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Er sprach vom nächsten Leben, und daß dann alles gut sei, und daß ich geweint hätte, als meine Tante
gestorben ist. Er wollte gerne seinen Bruder Christoph besuchen, doch der war offensichtlich nicht zu
Hause, weil niemand das Telefon abnahm. Wir werden ihn morgen besuchen. Ich freue mich schon auf
das gemeinsame Frühstück mit Renate Grabler, das schon zum Ritual geworden ist und auf einen
erholsamen Sonntag mit meinem Sohn.
Renate K.
http://www.kindergefuehle.at/fileadmin/pdf/Echo_201209.PDF
Am 3. September 2012 20:13 schrieb Renate Grabler <renategrabler123@yahoo.de>:
Seit etlichen Jahren ist es zur lieben Gewohnheit geworden, mit Wolfgang und seiner Mama am Sonntag gemeinsam zu frühstücken.Immer öffnet Wolfgang mir die Tür, nie ohne zuerst zu fragen: "Wer ist draussen ?"Gestern aber hat er so strahlende Augen gehabt ,als er mich umarmte, und gesagt hat:" ICH FREU MICH SO, DASS DU DA BIST RENATE! Das hat mich tief berührt! Man sieht ihm einfach an, wie gerne er zu Hause ist, mit welchem Eifer er Kaffee kocht, den Tisch hinterher abräumt, mich fragt : "Brauchst deine Tasse noch ? "Er ist total glücklich, wenn er etwas tun kann, Wolfgang bügelt mit Hingabe und Sorgfalt wie ich es nicht mache. Es ist eine Freude ihm zuzuschauen! Auch im Garten fühlt er sich wohl, wenn er das Gras schneiden darf . Ganz besonders liebt er lange Spaziergänge mit Karl. Bewegung ist Medizin für ihn. Schade, dass Wolfgang nicht öfter zu Hause sein kann. Jedenfalls freu ich mich heute schon auf unser nächstes gemeinsames Frühstück!!!!!!!!!!!


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