http://www.salzburg.com/nachrichten/kolumne/standpunkt/sn/artikel/heimbewohner-sind-kunden-36682/
Die "Salzburger Nachrichten" brachten gestern Mittwoch, 21.11.2012 im Lokalteil auf den S. 2 bis 3 eine umfangreiche Reportage mit der riesengroßen Schlagzeile "MILLIONENPAKET FÜR SENIORENHEIME DER STADT"
Tatsächlich plant also die Stadt Salzburg eine völlige Neugestaltung der gesamten stationären Senioren - Betreuung mit einem Aufwand von voraussichtlich 70 Millionen Euro über mehrere Jahre verteilt natürlich. Dazu hat die SN - Redakteurin Syvia WÖRGETTER die oben verlinkte Glosse als "STANDPUNKT" neben den Hauptartikel gestellt :
HEIM - BEWOHNER SIND KUNDEN
"Es hat lang gedauert, aber langsam macht sich ein Umdenken breit: Frauen und Männer, die ihren Lebensabend in einem Senioren - Heim verbringen, SIND KEINE BITT - STELLER, sie sind Kunden - auch in Einrichtungen der öffentlichen Hand. Denn sie zahlen für den Service, den sie in Anspruch nehmen - über ihr Pflegegeld, ihre Pension und allenfalls die Beiträge ihrer Familien. Dafür dürfen sie erwarten, als Gäste beherbergt und nicht als Last untergebracht zu werden.
Dieser Geist spricht aus dem Masterplan, nach dem die Stadt ihre Seniorenheime umbauen will. Und daher ist dieser Umbau jeden Cent der 70 Millionen Euro wert.
E Mail an: sylvia.woergetter@salzburg.com " # Text Ende #
Dazu wäre anzumerken, daß die gesamte Senioren - Betreuung durch die magistratischen Ämter hier in Salzburg wirklich sehr zufriedenstellend zu beurteilen ist und jeder Bewohner eines Senioren - Heimes bekommt anstandslos auch seinen Heimvertrag, völlig unabhängig von den Konditionen der Bezahlung für diesen konkreten Heimplatz. Ganz anders jedoch läuft es im Bereich der Behinderten - Heime, die ausschließlich von privaten Heimträgern betrieben werden. Dort fühlt sich der Magistrat praktisch überhaupt nicht zuständig und überläßt die dortigen Bewohner der Willkür und dem Belieben des jeweiligen Heimträgers. Nur so ist es also überhaupt erklärbar, warum einer erheblichen Anzahl von Bewohnern jedwedes Rechtsverhältnis gegenüber dem übermächtigen Heimbetreiber abgesprochen wird und sie in einem völlig rechtlosen Zustand "gehalten" werden ähnlich wie die Tiere im Bauern - Stall !!!
Wann endlich wachen die zuständigen Verantwortlichen im Magistrat Salzburg auf und sorgen für eine grundlegende Klarstellung : auch die Bewohner der vielfach verstreuten Behinderten - Wohnheime und - Wohngemeinschaften etc. sind KUNDEN = KONSUMENTEN = VERBRAUCHER mit allen unabdingbaren Rechten nach dem Konsumentenschutzgesetz, nach dem ABGB; sowie nach allen diesbezüglichen Richtlinien der EU ! Völlig vergeblich waren alle bisherigen Interventionen in diesem Zusammenhang, da will sich offensichtlich niemand die Finger verbrennen !
http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2004_I_12/BGBLA_2004_I_12.pdf
http://www.stadt-salzburg.at/pdf/heimvertrag4.pdf
Die "Salzburger Nachrichten" brachten gestern Mittwoch, 21.11.2012 im Lokalteil auf den S. 2 bis 3 eine umfangreiche Reportage mit der riesengroßen Schlagzeile "MILLIONENPAKET FÜR SENIORENHEIME DER STADT"
Tatsächlich plant also die Stadt Salzburg eine völlige Neugestaltung der gesamten stationären Senioren - Betreuung mit einem Aufwand von voraussichtlich 70 Millionen Euro über mehrere Jahre verteilt natürlich. Dazu hat die SN - Redakteurin Syvia WÖRGETTER die oben verlinkte Glosse als "STANDPUNKT" neben den Hauptartikel gestellt :
HEIM - BEWOHNER SIND KUNDEN
"Es hat lang gedauert, aber langsam macht sich ein Umdenken breit: Frauen und Männer, die ihren Lebensabend in einem Senioren - Heim verbringen, SIND KEINE BITT - STELLER, sie sind Kunden - auch in Einrichtungen der öffentlichen Hand. Denn sie zahlen für den Service, den sie in Anspruch nehmen - über ihr Pflegegeld, ihre Pension und allenfalls die Beiträge ihrer Familien. Dafür dürfen sie erwarten, als Gäste beherbergt und nicht als Last untergebracht zu werden.
Dieser Geist spricht aus dem Masterplan, nach dem die Stadt ihre Seniorenheime umbauen will. Und daher ist dieser Umbau jeden Cent der 70 Millionen Euro wert.
E Mail an: sylvia.woergetter@salzburg.com " # Text Ende #
Dazu wäre anzumerken, daß die gesamte Senioren - Betreuung durch die magistratischen Ämter hier in Salzburg wirklich sehr zufriedenstellend zu beurteilen ist und jeder Bewohner eines Senioren - Heimes bekommt anstandslos auch seinen Heimvertrag, völlig unabhängig von den Konditionen der Bezahlung für diesen konkreten Heimplatz. Ganz anders jedoch läuft es im Bereich der Behinderten - Heime, die ausschließlich von privaten Heimträgern betrieben werden. Dort fühlt sich der Magistrat praktisch überhaupt nicht zuständig und überläßt die dortigen Bewohner der Willkür und dem Belieben des jeweiligen Heimträgers. Nur so ist es also überhaupt erklärbar, warum einer erheblichen Anzahl von Bewohnern jedwedes Rechtsverhältnis gegenüber dem übermächtigen Heimbetreiber abgesprochen wird und sie in einem völlig rechtlosen Zustand "gehalten" werden ähnlich wie die Tiere im Bauern - Stall !!!
Wann endlich wachen die zuständigen Verantwortlichen im Magistrat Salzburg auf und sorgen für eine grundlegende Klarstellung : auch die Bewohner der vielfach verstreuten Behinderten - Wohnheime und - Wohngemeinschaften etc. sind KUNDEN = KONSUMENTEN = VERBRAUCHER mit allen unabdingbaren Rechten nach dem Konsumentenschutzgesetz, nach dem ABGB; sowie nach allen diesbezüglichen Richtlinien der EU ! Völlig vergeblich waren alle bisherigen Interventionen in diesem Zusammenhang, da will sich offensichtlich niemand die Finger verbrennen !
SKANDALÖSE HEIM - VERTRAGS - VERWEIGERUNG IM BEREICH DES MAGISTRATES SALZBURG...........WIE LANGE NOCH ?
http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/BgblAuth/BGBLA_2004_I_12/BGBLA_2004_I_12.pdf
http://www.stadt-salzburg.at/pdf/heimvertrag4.pdf
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