Freitag, 27. September 2013

LEBENSHILFE SALZBURG PREDIGT SELBSTBESTIMMUNG !

http://www.lebenshilfe-salzburg.at/nc/news-einzelansicht/article/lebenshilfe-selbstbestimmung-steht-im-mittelpunkt-nicht-schernberg/15.html

RÄTSELHAFT  :  LEBENSHILFE  SALZBURG  PREDIGT   SELBSTBESTIMMUNG  !

            Topaktuell im Internet  die oben verlinkte  Predigt - Einheit der LHS, die wir ob der  ganz besonderen  Bedeutung der aufgeworfenen Fragen nun Wort für Wort genau betrachten wollen :

" LEBENSHILFE  :  SELBSTBESTIMMUNG   STEHT   IM   MITTELPUNKT "

                   " Wir stellen nicht die Kompetenz der Behinderteneinrichtung Schernberg in Frage, sondern sehen die Chance auf neue, der UN - Behindertenrechtskonvention entsprechende  Begleitung für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung ", erklärt Lebenshilfe Salzburg Präsident Michael  RUSS.

                   Erklärtes Ziel der Behindertenarbeit muß es sein, den einzelnen Menschen Wahlmöglichkeiten in der Versorgung zu bieten und sie darüber zu informieren, um so eine unterstützte Entscheidungsfindung im Rahmen einer persönlichen Zukunftsplanung zu erreichen. Es gehe darum, Konzepte für selbstbestimmte Wohnformen, die im natürlichen Sozialraum der Menschen mit Beeinträchtigungen  liegen, umzusetzen.  Das Gleiche gilt für den Arbeitsbereich : Wo liegen meine Interessen, Fähigkeiten, wie will ich mein Leben gestalten ? Diese Fragen müssen im Zentrum stehen, wenn es darum geht, Unterstützungsleistungen für Menschen mit Beeinträchtigung zu planen und auf den Weg zu bringen.

ENTSCHEIDEND  IST :  WAS   WILL  der   EINZELNE   MENSCH ?

        " Die Diskussion um Schernberg wie sie gerade stattfindet, führt am eigentlichen Thema vorbei ", ist Michael  RUSS  überzeugt. Es gehe zunächst darum, den   ZUGANG  zur Leistung selbstbestimmt zu gestalten. " Heute können Menschen mit Beeinträchtigung nicht wirklich entscheiden, welchen Dienstleister sie in Anspruch nehmen. Da wird einfach nach Maßgabe freier Plätze   ZU  -  GE  -  TEILT. "  Hier muss angesetzt werden, um dann in weiterer  Folge die Leistung selbst - sei es im Zusammenhang mit Wohnen oder Arbeiten  - selbstbestimmt zu gestalten.  Das ist zunächst auch keine Frage der Finanzen, sondern eines  UM  -  DENKENS   und  einer veränderten Haltung aller Entscheidungsträger.

         RUSS  bekräftigt : " Als Interessenvertreter für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung wollen und müssen wir natürlich unsere Stimme erheben. Denn es geht darum, passgenaue Unterstützungen im Sozialraum der Menschen mit Beeinträchtigung  zu schaffen. Wir kennen das Team in Schernberg als zuverlässigen und kompetenten Partner und vertrauen  darauf,  dass Schernberg seine Erfahrung auch in Zukunft - vor dem Hintergrund der UN - Konvention - einbringen wird. "    #  Zitat   Ende   #

http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=14393

" LEBENSHILFE  ÖSTERREICH   BEGRÜSST   RÜCKNAHME   der   SANIERUNG   von   SCHERNBERG "

          Da  haben also die Salzburger Lebenshelfer einen ordentlichen Rempler aus Wien erhalten  und eine passende Abschreibvorlage bzw.  Vorlage  zum Nachbeten !  Und zusätzlich  schon auch sehr Persönliches ist zu spüren bei dieser markanten Wortmeldung  von Michael RUSS !  Nehmen wir doch einige wichtige Aspekte nun heraus und denken wir alle ein wenig nach, warum die Situation überhaupt so verfahren ist, wie sie sich aktuell präsentiert.

           Seit  vielen Jahren  verwöhnt gerade diese angebliche  " Lebens - Hilfe "  die für die Behindertenhilfe verantwortliche Landesregierung mit  verlockenden Pauschalangeboten : flächendeckende unauffällige  Hascherl - Entsorgung  im gesamten Bundesland Salzburg  auf lukrativer  Tagsatz - Basis.  Ansonsten müßte diese Landesregierung ja selbst mit eigenen Organen Abhilfe schaffen, so wie das zum Beispiel im  KONRADINUM  EUGENDORF  ja schon längere Zeit praktiziert wird für die besonderen Bedürfnisse von schwerst - und mehrfachbehinderten Mitmenschen.


          Tatsächlich ist das vordergründige Hauptproblem  im gesamten Bereich  Behindertenhilfe derzeit  die konventionswidrige Praxis der Landesregierung,  meist völlig  wehrlose Personen auf Bescheidbasis  irgendwohin zu vergattern, sie also zwangsweise mit  " Maßnahmen  & Programmen " zu beglücken, die sie sich selbst gar nicht aussuchen können. So landen also Hunderte mehr oder minder beeinträchtigte und pflegebedürftige  Mitmenschen  zwangsweise in Wohnheimen, wo sie einer durchaus kasernenartigen Struktur mehr oder minder gewaltsam unterworfen werden.  Dies führt mit den Jahren zu einem oft nicht mehr reversiblen  HOSPITALISMUS,  weil  diese wehrlosen Geschöpfe sonst total durchdrehen müßten, wenn sie dauerhaft Widerstand gegen ihre Internierung leisten würden.

              Stellt sich erneut die konkrete Frage , warum auf der gesamten Homepage der Salzburger Lebenshilfe das wichtigste Dokument für jeden Heimbewohner  -  der   HEIMVERTRAG  -  mit keinem einzigen Wort erwähnt wird. Und warum es sich diese LHS  " leisten " kann, als beklagte Partei vor dem Bezirksgericht Salzburg rotzfrech zu behaupten, WOLFGANG S. sei gar kein  Vertragsnehmer nach dem Heimvertragsgesetz, sondern  Schutzhäftling der Landesregierung Salzburg !!!
Lebenslange  Schutzhaft mit Vollzug in einer  Hascherl - Haft - Anstalt  !!!  Ist das etwa wirklich  " Lebens - Hilfe " ?



             Warum wird im oben verlinkten Prospekt der LH Wien ganz im Gegenteil  der Heimvertrag absolut  zwingend vorausgesetzt  für jeden Heimeintritt ???  Und wer hat das alles eingefädelt, daß sich die LHS  derart verbissen wehrt gegen die Heimvertragspflicht, wie sie vom Gesetzgeber zwar deutlich genug intendiert, von diversen Saboteuren an allerhöchster Stelle jedoch von Anfang an massiv hintertrieben worden ist ???

          Zur  wahren  " S E L B S T   -   B E S T I M M U N G "  gehört unabdingbar   die vollständige Anerkennung  des Klienten als gleichwertigen Vertragspartner und eben nicht als  bloßes Zuweisungsobjekt der Landesregierung. Warum nun also wehrt sich die LHS derart verbissen, hartnäckig  &  unnachgiebig  gegen  diese gesetzliche Verpflichtung zum Abschluß eines konsensuellen Vertrages für jedwede Form der Dienstleistung ???

LHS   PRÄSIDENT   RUSS   MÖGE   KLARE   ANTWORTEN   LIEFERN  !

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