WOLFGANGS WANDERBERICHT vom SONNTAG, den 3. MÄRZ 2013
Heute Vormittag sind wir vom Straßwalchner Ortszentrum (vom Fotohaus KÖLTRINGER), zuerst an der Hauptschule und am Seniorenheim vorbei zum Bahnhof marschiert. Dort haben wir uns am Fahrkartenautomaten selbst das Ticket für die Bahnfahrt erstellt und ausgedruckt. Leider haben mir die Betreuer im Salzburger Wohnheim gestern meinen Behindertenpaß nicht mitgegeben, als mich Frau Renate GRABLER abholte. Deshalb mußte ich heute Vollpreis zahlen und mein Begleiter ebenfalls, der sonst nichts bezahlen müßte. Das Bahnfahren macht mir sehr große Freude : da kann ich mir die Landschaft ganz genau anschauen, ich kann auch im Zug auf und ab gehen nach Lust und Laune. Auf der Fahrt nach Attnang im bequemen "TALENT" Triebwagen 4/51 sind wir stehengeblieben in Oberhofen - Zell am Moos, in Pöndorf, in Frankenmarkt, in Vöcklamarkt, in Redl - Zipf, in Timelkam und zuletzt natürlich auch noch in Vöcklabruck.
In ATTNANG - PUCHHEIM ist der Bahnhof derzeit eine große Baustelle, daher sind wir sofort nach Puchheim in die große Wallfahrtskirche mit den doppelten Zwiebel - Spitz - Türmen. Dort habe ich ein Licht angezündet und zu den anderen brennenden Lichtern dazugestellt. Dann habe ich die großen Gebete der Kirche laut und ganz deutlich gebetet, so wie mir das meine Straßwalchner Großmutter vor vielen Jahren beigebracht hat. Ganz am Schluß spreche ich dann immer ganz besonders langsam und intensiv : "LIEBER GOTT, BITTE MACHE MICH GESUND !" A M E N !
Dann sind wir durch den wunderbaren Winterwald über die Mariannenhöhe nach Oberhaus marschiert und auf der anderen Seite runter nach VÖCKLABRUCK, wo wir im Kaffehaus von Mc Donalds eingekehrt sind : dort habe ich 2 große Spezis und einen Schokokuchen gekauft, das hat mir nach der Wanderung sehr geschmeckt . Dann sind wir die Vöckla - Promenade entlang ins Stadtzentrum marschiert, durch beide uralte Stadt - Tore sind wir direkt hindurchmarschiert und dann sind wir zum Bahnhof gegangen, wo ich mir noch einen heißen Kakao vom Automaten geholt habe. Wieder kauften wir uns die Fahrkarten am Automaten und schon um 13 Uhr und 9 Minuten ist dann der Talent - Triebwagen 4/63 von Vöcklabruck abgefahren die gleiche Strecke zurück nach Straßwalchen und ich habe mir die Landschaft wieder sehr genau angeschaut.
Vom Bahnhof Straßwalchen sind wir dann wieder am Seniorenheim und an den Schulen vorbei zur Hainbachpromenade rübergegangen und die letzte Strecke zurück ins Fotohaus KÖLTRINGER mußten wir noch die gefährliche Bundesstraße 1 vorsichtig überqueren.
Jetzt habe ich selbst in der Küche den Kaffee gekocht und im Wohnzimmer serviert . Ich kann ganz gut als Kellner arbeiten. Eigentlich möchte ich jetzt die ganze Woche hier in Straßwalchen bei meiner lieben Mama bleiben und ihr bei der Arbeit helfen, mit der Lehrerin Margot SCHNEIDER lernen für den Nachschulungskurs und auch viel wandern gehen und öfter mit dem Zug fahren. Meine Mama muß mich aber am Abend wieder nach Salzburg bringen in das Wohnheim am Kralgrabenweg in Itzling, denn sonst holt mich die "Militär - Polizei" ab, wenn ich nicht rechtzeitig wieder in die " KASERNE " einrücke ! Ich denke immer an den 17. Oktober 2003, da hat mich die Katharina SCHABAUER in Neumarkt "abgeholt", sie hat meiner Mama sehr weh getan.
Meine "Sachwalterin" tut mein gesamtes monatliches Einkommen kassieren und gibt mir überhaupt keine Information. Sie will nicht, daß ich es genau lerne, mit meinem Geld selbst umzugehen. Sie hält mich für total blöd. Ich bin aber kein armes Hascherl, wie alle sagen, sondern ich bin ein großer starker Mann und am 12.April werde ich schon 42 Jahre alt. Ich weiß ganz genau, was ich will und meine Mama weiß das auch ganz genau und alle meine Freunde hier in Straßwalchen wissen das auch ganz genau.
ICH WERDE NUN GENAU DAS TUN, WAS ICH SELBST WILL !
UND WER WILL MICH DABEI BEHINDERN ???
Heute Vormittag sind wir vom Straßwalchner Ortszentrum (vom Fotohaus KÖLTRINGER), zuerst an der Hauptschule und am Seniorenheim vorbei zum Bahnhof marschiert. Dort haben wir uns am Fahrkartenautomaten selbst das Ticket für die Bahnfahrt erstellt und ausgedruckt. Leider haben mir die Betreuer im Salzburger Wohnheim gestern meinen Behindertenpaß nicht mitgegeben, als mich Frau Renate GRABLER abholte. Deshalb mußte ich heute Vollpreis zahlen und mein Begleiter ebenfalls, der sonst nichts bezahlen müßte. Das Bahnfahren macht mir sehr große Freude : da kann ich mir die Landschaft ganz genau anschauen, ich kann auch im Zug auf und ab gehen nach Lust und Laune. Auf der Fahrt nach Attnang im bequemen "TALENT" Triebwagen 4/51 sind wir stehengeblieben in Oberhofen - Zell am Moos, in Pöndorf, in Frankenmarkt, in Vöcklamarkt, in Redl - Zipf, in Timelkam und zuletzt natürlich auch noch in Vöcklabruck.
In ATTNANG - PUCHHEIM ist der Bahnhof derzeit eine große Baustelle, daher sind wir sofort nach Puchheim in die große Wallfahrtskirche mit den doppelten Zwiebel - Spitz - Türmen. Dort habe ich ein Licht angezündet und zu den anderen brennenden Lichtern dazugestellt. Dann habe ich die großen Gebete der Kirche laut und ganz deutlich gebetet, so wie mir das meine Straßwalchner Großmutter vor vielen Jahren beigebracht hat. Ganz am Schluß spreche ich dann immer ganz besonders langsam und intensiv : "LIEBER GOTT, BITTE MACHE MICH GESUND !" A M E N !
Dann sind wir durch den wunderbaren Winterwald über die Mariannenhöhe nach Oberhaus marschiert und auf der anderen Seite runter nach VÖCKLABRUCK, wo wir im Kaffehaus von Mc Donalds eingekehrt sind : dort habe ich 2 große Spezis und einen Schokokuchen gekauft, das hat mir nach der Wanderung sehr geschmeckt . Dann sind wir die Vöckla - Promenade entlang ins Stadtzentrum marschiert, durch beide uralte Stadt - Tore sind wir direkt hindurchmarschiert und dann sind wir zum Bahnhof gegangen, wo ich mir noch einen heißen Kakao vom Automaten geholt habe. Wieder kauften wir uns die Fahrkarten am Automaten und schon um 13 Uhr und 9 Minuten ist dann der Talent - Triebwagen 4/63 von Vöcklabruck abgefahren die gleiche Strecke zurück nach Straßwalchen und ich habe mir die Landschaft wieder sehr genau angeschaut.
Vom Bahnhof Straßwalchen sind wir dann wieder am Seniorenheim und an den Schulen vorbei zur Hainbachpromenade rübergegangen und die letzte Strecke zurück ins Fotohaus KÖLTRINGER mußten wir noch die gefährliche Bundesstraße 1 vorsichtig überqueren.
Jetzt habe ich selbst in der Küche den Kaffee gekocht und im Wohnzimmer serviert . Ich kann ganz gut als Kellner arbeiten. Eigentlich möchte ich jetzt die ganze Woche hier in Straßwalchen bei meiner lieben Mama bleiben und ihr bei der Arbeit helfen, mit der Lehrerin Margot SCHNEIDER lernen für den Nachschulungskurs und auch viel wandern gehen und öfter mit dem Zug fahren. Meine Mama muß mich aber am Abend wieder nach Salzburg bringen in das Wohnheim am Kralgrabenweg in Itzling, denn sonst holt mich die "Militär - Polizei" ab, wenn ich nicht rechtzeitig wieder in die " KASERNE " einrücke ! Ich denke immer an den 17. Oktober 2003, da hat mich die Katharina SCHABAUER in Neumarkt "abgeholt", sie hat meiner Mama sehr weh getan.
Meine "Sachwalterin" tut mein gesamtes monatliches Einkommen kassieren und gibt mir überhaupt keine Information. Sie will nicht, daß ich es genau lerne, mit meinem Geld selbst umzugehen. Sie hält mich für total blöd. Ich bin aber kein armes Hascherl, wie alle sagen, sondern ich bin ein großer starker Mann und am 12.April werde ich schon 42 Jahre alt. Ich weiß ganz genau, was ich will und meine Mama weiß das auch ganz genau und alle meine Freunde hier in Straßwalchen wissen das auch ganz genau.
ICH WERDE NUN GENAU DAS TUN, WAS ICH SELBST WILL !
UND WER WILL MICH DABEI BEHINDERN ???
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