Die " SALZBURGER STADTNACHRICHTEN " Nr.19 vom 8.Mai 2013 bringen auf der Seite 8 ebenfalls einen äußerst informativen "Aufreisser" zu den aktuellen Turbulenzen um die LHS :
" LEBENSHILFE BEKLAGT FINANZLOCH
ENGPASS. Die Lebenshilfe steckt in finanziellen Nöten. Im Budget klafft eine 800.000 - Euro - Lücke, weil das Land die 700 Mitarbeiter nicht nach Kollektiv entlohnt. Wenn die Lücke nicht gefüllt wird, drohen Einsparungen bei den Dienstleistungen. Bericht von Redakteur Andreas PRAHER
NONNTAL / SALZBURG. Seit 28 Monaten verhandelt die Lebenshilfe mit dem Land Salzburg um einen Vertrag, der sich am Kollektiv orientieren und die Personalkosten decken soll. Das Problem : das Land vergütet die Personalkosten für die 700 Mitarbeiter auf Grundlage des Beamtendienstrechtes und nicht nach dem Bundes - Sozial - Kollektivvertrag. Deshalb gehen der LH 800.00 Euro im Budget ab. Die Organisation betreut allein in Salzburg an 80 Standorten 1800 beeinträchtigte Menschen und 260 Familien.
" Wenn es keine Lösung gibt, wird sich das auf die Dienstleistungen auswirken, dann kommen wir in große Bedrängnis ", sagt LH - Geschäftsführer Guido GÜNTERT. Er versichert aber auch : " Wir kämpfen um jeden Job." Die zuletzt geführten Gespräche mit dem Land stimmen Güntert zwar optimistisch, aber : "es gibt einen Betreuungsschlüssel, an den halten wir uns. Wir haben viel optimiert, jetzt ist das Land dran."
Dramatisch ist die Situation bei den Wohnplätzen. " Hier hinken wir hinten nach ", sagt LH - Präsident Michael RUSS. Er ist selbst Vater einer beeinträchtigten Tochter und kennt die Problematik aus eigener Erfahrung. " Ich bin jetzt 54 und gehe davon aus, daß ich das noch 10 Jahre machen kann aber dann wird es mir auch zuviel ", meint Russ. Und so wie ihm gehe es vielen anderen Eltern. Momentan liegen der LH 198 Anfragen von Angehörigen beeinträchtigter Menschen vor. 85 zusätzliche Wohnungen würden noch heuer gebraucht. Doch die Planungen für Wohnplätze gehen gegen Null. In den vergangenen Drei Jahren habe sich nichts getan, sagt Russ. Wenn betagte Eltern sterben, müßten deren oft schwerbehinderte Kinder in Behelfswohnungen ausweichen.
Kritik übt der Präsident der LH außerdem an überholten Wohn - Modellen. Während sich das Land Salzburg auf Wohnhäuser versteife , gebe es in Deutschland längst alternative Wohnformen mit mobiler Betreuung
BEHINDERTENGESETZ NICHT UN - KONFORM
Außerdem sei das Salzburger Behindertengesetz das älteste aller Bundesländer und inhaltlich nicht mehr tragbar. Es kenne noch immer den Begriff "Schwachsinnige" und sei mit der UN - Konvention über die Rechte Behinderter unvereinbar. Ein Neu - Entwurf lasse trotz mehrfacher Ankündigung weiter auf sich warten, kritisiert LH - Selbstvertreter Erich GIRLEK "
Dazu gibt es ein Farbfoto mit dem erwähnten "Aktivisten - Trio" mit folgendem Begleittext : "Lebenshilfe - Präsident Michael Russ, Selbstvertreter Erich Girlek und LH - Geschäftsführer Guido Güntert fordern von der neuen Landesregierung eine schnelle Lösung "
Was bedeutet das alles im Klartext : rechtswidriger vertragsloser Zustand nach § 12 S.BG seit 28 Monaten zwischen dem finanzierenden Auftraggeber Land Salzburg und dem Auftragnehmer Lebenshilfe Salzburg
http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LrSbg/LSB40002068/LSB40002068.pdf
Somit werden allmonatlich annähernd 3 Millionen Euro ohne gesicherte Rechtsgrundlage vom hoffnungslos verschuldeten und im totalen Finanzchaos versunkenen Land Salzburg an die LHS überwiesen und das ergibt mehr als Anlaß genug, nun den Salzburger Landesrechnungshof mit einer umfassenden Sonderprüfung bezüglich dieser rechtsgrundlosen Finanzgebarung zu beauftragen !!! Dann werden sich noch weit schlimmere Aspekte offenbaren als im Skandal um die LHT in Innsbruck :
http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/landtag/landesrechnungshof/downloads/ber_2012/E2012_LR-0560-62_Sonderpruefung_der_Lebenshilfe_Tirol_GmbH.pdf
Auf den konkreten Fall WOLFGANG S. bezogen bedeutet das : Monat für Monat werden ohne irgendeine gesetzliche Grundlage ungefähr 6.000 (sechstausend !) Euro von diesem katastrophal verschuldeten Land an den gewerblichen Sklavenhalterverein LHS ausbezahlt für die bloße primitive " DETENTION " des Entführungsopfers W. S. in einem solchen " Wohn - Heim ". Von sachgerechter Autisten - Betreuung keine Spur, von geeigneter medizinischer Betreuung absolut keine Spur, von bildungsmäßiger Förderung nicht die geringste Spur...............und das kostet jedes Monat mindestens 6.000 Euro, das ergibt im Jahr 72.000 Euro und das ergibt nach alter Währung bereits 1 volle und ganze Million Schilling und bei 10 Jahren Inhaftierung ergibt das 10 Millionen Schilling und bei 50 Jahren Inhaftierung kostet das sage und schreibe 50 Millionen Schilling nach alter Währung !!! Für einen einzigen Gefangenen !
Und bislang hat all dies keinen einzigen Landtagsabgeordneten auch nur ansatzweise interessiert, völlig vergeblich waren alle bisherigen Vorsprachen dort einschließlich der angeblichen " GRÜNEN ". Das interessiert auch bislang keinen einzigen Universitätsgelehrten an der Uni Salzburg, obwohl wir seit über 1 Jahr dutzende Meldungen dorthin erstattet haben ! Es ergibt sich somit das für Salzburg typische Sittenbild :
QUO NOS ATTONITOS - NUMEN AD AURAS FERAT !
" LEBENSHILFE BEKLAGT FINANZLOCH
ENGPASS. Die Lebenshilfe steckt in finanziellen Nöten. Im Budget klafft eine 800.000 - Euro - Lücke, weil das Land die 700 Mitarbeiter nicht nach Kollektiv entlohnt. Wenn die Lücke nicht gefüllt wird, drohen Einsparungen bei den Dienstleistungen. Bericht von Redakteur Andreas PRAHER
NONNTAL / SALZBURG. Seit 28 Monaten verhandelt die Lebenshilfe mit dem Land Salzburg um einen Vertrag, der sich am Kollektiv orientieren und die Personalkosten decken soll. Das Problem : das Land vergütet die Personalkosten für die 700 Mitarbeiter auf Grundlage des Beamtendienstrechtes und nicht nach dem Bundes - Sozial - Kollektivvertrag. Deshalb gehen der LH 800.00 Euro im Budget ab. Die Organisation betreut allein in Salzburg an 80 Standorten 1800 beeinträchtigte Menschen und 260 Familien.
" Wenn es keine Lösung gibt, wird sich das auf die Dienstleistungen auswirken, dann kommen wir in große Bedrängnis ", sagt LH - Geschäftsführer Guido GÜNTERT. Er versichert aber auch : " Wir kämpfen um jeden Job." Die zuletzt geführten Gespräche mit dem Land stimmen Güntert zwar optimistisch, aber : "es gibt einen Betreuungsschlüssel, an den halten wir uns. Wir haben viel optimiert, jetzt ist das Land dran."
Dramatisch ist die Situation bei den Wohnplätzen. " Hier hinken wir hinten nach ", sagt LH - Präsident Michael RUSS. Er ist selbst Vater einer beeinträchtigten Tochter und kennt die Problematik aus eigener Erfahrung. " Ich bin jetzt 54 und gehe davon aus, daß ich das noch 10 Jahre machen kann aber dann wird es mir auch zuviel ", meint Russ. Und so wie ihm gehe es vielen anderen Eltern. Momentan liegen der LH 198 Anfragen von Angehörigen beeinträchtigter Menschen vor. 85 zusätzliche Wohnungen würden noch heuer gebraucht. Doch die Planungen für Wohnplätze gehen gegen Null. In den vergangenen Drei Jahren habe sich nichts getan, sagt Russ. Wenn betagte Eltern sterben, müßten deren oft schwerbehinderte Kinder in Behelfswohnungen ausweichen.
Kritik übt der Präsident der LH außerdem an überholten Wohn - Modellen. Während sich das Land Salzburg auf Wohnhäuser versteife , gebe es in Deutschland längst alternative Wohnformen mit mobiler Betreuung
BEHINDERTENGESETZ NICHT UN - KONFORM
Außerdem sei das Salzburger Behindertengesetz das älteste aller Bundesländer und inhaltlich nicht mehr tragbar. Es kenne noch immer den Begriff "Schwachsinnige" und sei mit der UN - Konvention über die Rechte Behinderter unvereinbar. Ein Neu - Entwurf lasse trotz mehrfacher Ankündigung weiter auf sich warten, kritisiert LH - Selbstvertreter Erich GIRLEK "
Dazu gibt es ein Farbfoto mit dem erwähnten "Aktivisten - Trio" mit folgendem Begleittext : "Lebenshilfe - Präsident Michael Russ, Selbstvertreter Erich Girlek und LH - Geschäftsführer Guido Güntert fordern von der neuen Landesregierung eine schnelle Lösung "
Was bedeutet das alles im Klartext : rechtswidriger vertragsloser Zustand nach § 12 S.BG seit 28 Monaten zwischen dem finanzierenden Auftraggeber Land Salzburg und dem Auftragnehmer Lebenshilfe Salzburg
http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/LrSbg/LSB40002068/LSB40002068.pdf
Somit werden allmonatlich annähernd 3 Millionen Euro ohne gesicherte Rechtsgrundlage vom hoffnungslos verschuldeten und im totalen Finanzchaos versunkenen Land Salzburg an die LHS überwiesen und das ergibt mehr als Anlaß genug, nun den Salzburger Landesrechnungshof mit einer umfassenden Sonderprüfung bezüglich dieser rechtsgrundlosen Finanzgebarung zu beauftragen !!! Dann werden sich noch weit schlimmere Aspekte offenbaren als im Skandal um die LHT in Innsbruck :
http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/landtag/landesrechnungshof/downloads/ber_2012/E2012_LR-0560-62_Sonderpruefung_der_Lebenshilfe_Tirol_GmbH.pdf
Auf den konkreten Fall WOLFGANG S. bezogen bedeutet das : Monat für Monat werden ohne irgendeine gesetzliche Grundlage ungefähr 6.000 (sechstausend !) Euro von diesem katastrophal verschuldeten Land an den gewerblichen Sklavenhalterverein LHS ausbezahlt für die bloße primitive " DETENTION " des Entführungsopfers W. S. in einem solchen " Wohn - Heim ". Von sachgerechter Autisten - Betreuung keine Spur, von geeigneter medizinischer Betreuung absolut keine Spur, von bildungsmäßiger Förderung nicht die geringste Spur...............und das kostet jedes Monat mindestens 6.000 Euro, das ergibt im Jahr 72.000 Euro und das ergibt nach alter Währung bereits 1 volle und ganze Million Schilling und bei 10 Jahren Inhaftierung ergibt das 10 Millionen Schilling und bei 50 Jahren Inhaftierung kostet das sage und schreibe 50 Millionen Schilling nach alter Währung !!! Für einen einzigen Gefangenen !
Und bislang hat all dies keinen einzigen Landtagsabgeordneten auch nur ansatzweise interessiert, völlig vergeblich waren alle bisherigen Vorsprachen dort einschließlich der angeblichen " GRÜNEN ". Das interessiert auch bislang keinen einzigen Universitätsgelehrten an der Uni Salzburg, obwohl wir seit über 1 Jahr dutzende Meldungen dorthin erstattet haben ! Es ergibt sich somit das für Salzburg typische Sittenbild :
QUO NOS ATTONITOS - NUMEN AD AURAS FERAT !
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